Gewinnerinnen und Gewinner des Engagementpreises 2017

LOVE-Storm

Vor 20 und 10 Jahren ist es durch Verbreitung und Training von Zivilcourage schon zweimal gelungen (rechte) Gewalt von der Straße zurückzudrängen. Doch „heute findet der Stammtisch online statt“ (Wolfgang Benz) und wir müssen den digitalen Raum zurückgewinnen. LOVE-Storm verbindet Onlinetraining für Gegenrede (Counterspeech) mit einem Aktions- und Communityportal, über das Betroffene schnell Hilfe erhalten und zehntausende Aktive Gegenrede-Aktionen (LOVE-Storms) koordinieren können, um: 1. Angegriffene zu stärken 2. öffentlich zu widersprechen und Zuschauende zur Gegenrede zu animieren 3. Täter/innen klare Grenzen zu setzen und ihnen Wege zum konstruktiven Dialog aufzuzeigen.

Weitere Informationen:

LOVE-Storm

Artikel:

2.2.2018:Erste LOVE-Storm Trainings zum Safer Internet Day 2018
8.1.2018:LOVE-Storm legt 2018 richtig los
11.12.2017:LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz
enorm Magazin:Love-Storm gegen Hass

 

Leonhard

Leonhard ist ein Programm zur unternehmerischen Qualifizierung von Strafgefangenen. Ziel ist, die Teilnehmer in legale Arbeitsverhältnisse zu integrieren, einen Beitrag zur Stabilisierung der Familienverhältnisse zu leisten und damit auch ihre Integration in die Gesellschaft zu unterstützen. Mit dem Leonhard-Programm soll die Rückfallquote erheblich gesenkt und damit die Belastung für Gesellschaft und Staat verringert werden. Die gemeinnützige GmbH Leonhard | Unternehmertum für Gefangene wurde 2010 gegründet. Teilnehmen können am Leonhard-Programm aktuell Gefangene aus allen 36 bayerischen Gefängnissen. Die 20-wöchige Ausbildung findet in der Justizvollzugsanstalt München statt, die Teilnehmer werden für diesen Zeitraum dorthin verlegt. Pro Jahr finden regulär zwei Kurse mit 15-18 Teilnehmern statt.

Weitere Informationen:

Leonhard | Unternehmertum für Gefangene

Artikel:

21.12.2017:Leonhard macht aus Strafgefangenen Unternehmer
ZEIT Online:Hacker, Häftling, Unternehmer
Videobeitrag Galileo:Vom Häftling zum Unternehmer
WirtschaftsWoche Gründer:Gründerkurse im Gefängnis: Wenn Straftäter von Start-ups lernen

Weitere Auszeichnungen

2013:Sonderpreisträger beim Bayerischen Mittelstandspreis
2012:Deutschland – Land der Ideen, Ausgewählter Ort
2011:1. Platz bei der Social Entrepreneurship Challenge „Leuchtturm“

 

CorrelAid

CorrelAid ist ein Netzwerk knapp 450 junger Datenanalystinnen und Datenanalysten, das mit einem inklusiven, vernetzten und innovativen Datenverständnis die Welt verändern möchte. CorrelAid ist überzeugt, dass das Potential von Daten nicht nur großen Unternehmen vorbehalten sein sollte und will deswegen Datenanalyse demokratisieren. CorrelAid baut auf drei Säulen auf: Es vernetzt junge und engagierte Data Scientists und bieten ihnen eine Plattform, ihre Kenntnisse anzuwenden und zu erweitern. Zudem stößt es einen Dialog über den Wert und Nutzen von Daten und Datenanalyse für die Zivilgesellschaft an. CorrelAid hat mit seinen diversen Netzwerk aus ganz Deutschland bereits 10 Projekte durchgeführt und arbeitet derzeit an dem Aufbau von Lokalgruppen, um seine Wirkung auf lokaler Ebene zu skalieren.

Weitere Informationen:

CorrelAid

Artikel:

15.12.2017:CorrelAid - Data for Good
Süddeutsche Zeitung:In Daten denken

 

Bürgerplattform Wir bewegen Spandau

Im Berliner Bezirk Spandau wurde im März 2018 eine neue Bürgerplattform gegründet. Hier schließen sich Bürger/innen mit verschiedenen kulturellen Wurzeln, Religionen, Berufen, Interessen zusammen, um sich gemeinsam zu engagieren und konkrete Missstände und Probleme vor Ort zu erkennen und zu lösen. In der Bürgerplattform Wir bewegen Spandau haben sich aktuell 20 vielfältige zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen mit dem Ziel, diesen Kreis bis zur Gründung auf 30 zu erweitern. Gemeinsam wollen sie z.B. Infrastruktur und Verkehrssituation verbessern, bedarfsgerechte Bildungseinrichtungen schaffen oder für Sauberkeit und Ordnung in ihrer Nachbarschaft eintreten. Als kritisch-konstruktiver Partner von Politik, Verwaltung und Wirtschaft planen sie, auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern über Probleme, die sie ganz konkret betreffen, zu verhandeln.

Weitere Informationen:

Bürgerplattform Wir bewegen Spandau

Artikel:

27.03.2018:Start der Bürgerplattform Wir bewegen Spandau
15.1.2018Engagement in der Bürgerplattform Wir bewegen Spandau

Zu den Gewinnerinnen und Gewinnern aus den Vorjahren

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