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Neue soziale Ideen im Fokus des Engagementpreises
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Trotz großer Heilungschancen löst die Diagnose Krebs Todesängste aus. Nach der Therapie bleiben häufig emotionale, körperliche und soziale Belastungen. Alle Frauen, die nach einer Krebserfahrung in ihrer Weiblichkeit verletzt wurden, sollen die Heldin in sich wieder entdecken. Die Erfolgs-Inhalte des LebensHeldin! Konzepts sollen in mehrtägigen Multiplikatorenschulungen, die sowohl in Präsenz als auch in Form von digitalen Schulungen und Webinaren stattfinden können, weitergegeben werden. Das lebensbejahende Angebot richtet sich an alle Frauen, altersunabhängig, egal welcher Herkunft, Bildungs- und Einkommensstand sowie dem Stand der Krankheit und gesunde Frauen, die sich einen positiven Umgang mit einer Krebserkrankung wünschen. Im Rahmen des Projekts werden insbesondere bisher unterrepräsentierte Gruppen wie Frauen mit Migrationshintergrund für bürgerschaftliches Engagement gewonnen und so ihre Zugehörigkeit und Selbstwahrnehmung als aktiver Teil der Gesellschaft gestärkt.
Weitere Informationen:
Zukunftsperspektive nach Krebs
Die beiden NGOs FABIO in Jinja,Uganda und EURIST in Hamburg haben zusammen mit dem Fahrradhersteller Hero in Indien ein E-Bike speziell für afrikanische Gegebenheiten entwickelt - das AfricroozE. Ziel ist es, die Nutzung von E-Bikes auf den afrikanischen Kontinent zu fördern, zu einer erschwinglichen und nachhaltigeren Veränderung der Mobilität beizutragen und Arbeitsplätze im Transportsektor, in der Montage und im Vertrieb zu schaffen. Es können bei voller Beladung bis zu 100 kg Ladegewicht mit einer Reichweite von 40 km transportiert werden. Die E-Bikes werden für verschiedene Arten von Nutzern lokal durch Mechaniker angepasst. Folgende Nutzertypen sind bereits unterwegs: Taxis (mit Kissen und Fußstütze), Krankenwagen (mit einem Anhänger), Wasser-E-Bikes (mit Träger für vier Kanister), Lieferdienste (mit Kühlbox) und E-Bikes für Touristen. In den AfricroozE-Service Centren werden Verleih-, Wartungs-/Reparatur- und Aufladedienste angeboten.
Weitere Informationen:
African E-Bike nach Krebs
Endometriose ist die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Sie betrifft eine von zehn Frauen im gebärfähigen Alter; 2 Millionen alleine in Deutschland und über 190 Millionen weltweit. Bei der Erkrankung wuchert gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter, was zu Symptomen von starken (a)zyklischen Schmerzen bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit führt. Dennoch dauert die Diagnose in Deutschland im Schnitt sieben Jahre. Die Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Therapien beschränken sich daher auf die Linderung der Symptome. Politisch wurde Endometriose in Deutschland bisher vernachlässigt, daher baut das Projekt Endo.Politisch.Aktiv. nun die erste Lobby für Betroffene auf. Hier werden Interessen wirksam gebündelt sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet und an Politiker:innen kommuniziert. Das Projekt dient damit als Ergänzung zum bestehenden Aktivismus. Unser Ziel ist der politische Dialog, um die Versorgungslage von Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Geflüchtete sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen, zu der das Team aus Germanist:innen der Universität Heidelberg mit der ihm vorhandenen Ressource beitragen will: der deutschen Sprache. In Kooperation mit verschiedenen (außer-)universitären Instituten organisierte das Projekt seit April 2022 Sprachpatenschaften. Studierende übernehmen eine Patenschaft für Geflüchtete & bieten eine Mischung aus Sprachpraxis & Mentoring. Sie üben die deutsche Sprache, helfen bei der Kommunikation mit Behörden, unterstützten ggf. praktisch im Alltagsleben. Zu Beginn werden die Studierenden durch Workshops zu interkultureller Kommunikation & Deutsch als Fremdsprache vorbereitet. Für ein Semester betreuen sie – in enger Zusammenarbeit mit den Organisator:innen – ihre Kleingruppen eigenständig & individuell; hinzukommen diverse gemeinsame Veranstaltungen. Eine curriculare Anrechnung ist möglich. An der Pilotphase nahmen 25 Studierende & 30 Geflüchtete teil.
Weitere Informationen:
Sprachpatenschaften für Geflüchtete nach Krebs
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Engagement fördern, Gemeinschaft stärken.
FES-Ehemalige e.V.
c/o Engagementpreis-Stiftung
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